WoW Classic: Mehrere Interviews mit den Entwicklern

WoW Classic: Mehrere Interviews mit den Entwicklern
WoW Classic: Mehrere Interviews mit den Entwicklern
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Auf dem vor ungefähr einer Woche veranstalteten Presseevent zu der heute Abend startenden geschlossenen Beta von WoW Classic und dem seit gestern Abend feststehenden Veröffentlichungstermin für diese spezielle Spielversion hatten viele Gäste die Gelegenheit dazu, sich ein wenig mit den Entwicklern über die klassischen Spielserver zu unterhalten und einige Interviews über dieses Thema zu führen. Da viele dieser Unterhaltungen aber doppelte Fragen beinhalteten und nicht alle Antworten auf lohnenswerte Informationen hinausliefen, findet ihr weiter unten in diesem Beitrag jetzt keine längere Zusammenfassung eines bestimmten Interviews, sondern etwas knapper gehaltene Übersichten zu mehreren Gesprächen mit den Entwicklern. Die ursprünglichen Interviews könnt ihr durch die eingebauten Links erreichen.

 

 

Ein Interview mit John Hight und Omar Gonzalez:

  • Die Beta wird nur eine sehr kleine Anzahl von Testern umfassen. Die geplanten Stresstests erlauben größere Mengen an Testern.
  • Um den Start von WoW Classic möglichst reibungslos ablaufen zu lassen, werden die Entwickler eine neue Technologie mit dem Namen “Layering”. Diese Technologie erlaubt es ihnen mehrere Versionen von beiden Kontinenten gleichzeitig laufen zu lassen und die Spieler möglichst optimal auf diese Welten aufzuteilen. Spieler sollen dabei dann immer wieder in die gleiche Version der Welt gesteckt werden, weshalb sie beim Leveln auch auf bekannte Gesichter treffen sollten Sie sind nicht Cross Realm und sollen nur am Anfang genutzt werden. Sobald die Spieleranzahl stabil ist und man den anfänglichen Ansturm überstanden hat, möchten die Entwickler darauf verzichten.
  • Die klassischen Spielserver werden neue Namen erhalten.
  • Bisher steht noch nicht fest, wie viele klassische Server es geben wird. Sie sind flexibel.
  • Die Ingame Items von der neuen Collector’s Edition sind auf Retail begrenzt.
  • Wer die ursprüngliche Collector’s Edition von Classic besitzt, der wird auf den klassischen Servern seine drei Haustiere erhalten.
  • In WoW Classic wird es keine Tokens geben. Allerdings möchten die Entwickler einen Realmtransfer anbieten.
  • Wann die einzelnen Phasen mit Content freigeschaltet werden, soll davon abhängen, wie schnell die Spieler durch den vorhandenen Content kommen.
  • Cross Realm PvP Schlachtfelder gehören zu Phase 3.
  • Spieler können in Classic keine Spieler der feindlichen Fraktion als Freunde adden.
  • Wenn Classic erfolgreich ist, könnten die Entwickler über weitere Server für Addons nachdenken.

 

 

Ein Interview mit J. Allen Brack:

  • Laut J. Allen Brack hat Blizzard Entertainment aktuell mehr Projekte in Entwicklung als jemals zuvor. Die Qualität der Produkte ist ihnen auch weiterhin enorm wichtig.
  • Mike Morhaime hatte bis vor Kurzem die Rolle eines Beraters inne und erzählte J. Allen Brack alle Dinge, die er persönlich falsch gemacht hat.
  • Sie möchten das die Firma sie selbst überlebt. Daher ist es nur natürlich, dass irgendwann andere Leute die Führung übernehmen.
  • Mike Morhaime unterstützt auch weiterhin die Rolle von J. Allen Brack.
  • J. Allen Brack ist der Meinung, dass die Spieler sich weniger Sorgen um die Zukunft der Spiele machen sollten, weil Blizzard Entertainment derzeit von zwei erfahrenen Entwicklern geleitet wird.
  • Ihre Hauptaufgabe: Tolle Spiele mit einer hohen Qualität erschaffen.
  • Das Team arbeitet an Kern-Spielen für PC, Konsole und mobilen Geräten.
  • Spiele für andere Plattformen als den PC zu entwickeln, sorgte bereits bei Diablo 3 für etwas Frust und einigen skeptischen Blicken. In diesem Fall hat sich die Arbeit aber gelohnt.
  • Ein qualitativ hochwertiges Blizzard-Spiel auf einem mobilen Gerät zu spielen ist ein Wunsch, der sowohl bei den Entwicklern als auch einigen Spielern vorhanden ist.
  • Hearthstone war der erste Schritt für mobile Spiele. Die aktuelle Arbeit ist der zweite Schritt. Die Entwickler glauben daran, dass mobile Geräte eine Zukunft im Gaming haben.
  • Trotzdem werden sie auch weiterhin Spiele für den PC und Konsolen erschaffen.
  • Blizzard und NetEase arbeiten schon seit beinahe 10 Jahren zusammen. Die Firma zeigt Leidenschaft für die Titel von Blizzard Entertainment und ist mit der Arbeit der Entwickler vertraut. Deshalb arbeitet dieses Studio ebenfalls als Diablo Immortal.
  • Ein Team von Blizzard-Entwicklern hilft NetEase bei der Arbeit. Sie lassen nicht einfach nur das andere Studio das Spiel entwickeln und hauen dann am Ende ihren Firmennamen darauf.
  • Auch wenn andere Studios anzuheuern keine normale Vorgehensweise für Blizzard ist, so hat sich dieser Schritt in der Vergangenheit aber bereits mit StarCraft: Remastered. gelohnt.

 

 

Ein Interview mit Lead Software Engineer Brian Birmingham und Production Director Patrick Dawson:

  • Der Fehler mit der Blutseuche aus Zul’Gurub wurde intern bereits besprochen. Es wäre interessant, wenn sie diesen Fehler in Phase 4 mit Zul’Gurub zurückbringen würden.
  • Die ungepanzerten Mounts aus der Anfangszeit von WoW wurden intern besprochen und die Entwickler haben sich dagegen entschieden. Sie möchten nicht, dass Spieler durch den Content rennen, um sich eines dieser Reittiere zu sichern.
  • Das Melden von Spielern wird in WoW Classic vorhanden sein. Allerdings werden die Meldungen von Menschen ausgewertet und nicht von automatischen Systemen.
  • Das Team möchte das Melden von problematischen Spielern zwar möglichst einfach gestalten, aber sie sehen dennoch die Nachteile solch einer Maßnahme. Wer fälschlicherweise betraft wird, der kann sich an den Kundensupport wenden.
  • Wenn die Spieler Naxxramas abgeschlossen haben, können die Entwickler neue Inhalte nachliefern. Auch wenn es aktuelle keine Pläne für weitere Inhalte gibt, so möchte das Team sich den Wünschen der Spieler beugen.

 

 

Ein Interview mit Brian Birmingham und Patrick Dawson:

  • Die verwenden Patch 1.12, weil es sich dabei um die fortgeschrittenste Version des Spiels handelte. Damalige Bugs, die keinen negativen Einfluss auf die Spielerfahrung haben oder das Exploiten erlauben, sind in WoW Classic vorhanden. Es gibt keinen Grund dafür Annehmlichkeiten im Interface zu entfernen.
  • Es gibt aktuell keine Pläne für einen Content Loop. Also eine Zurücksetzung auf Phase 1 nach dem Ende von Phase 6.

 

 

Ein Interview vom Pressevent:

  • Ion Hazzikostas und Calia Shi erklärten sehr ausführlich, dass umfangreiche Änderungen am Spielprinzip von Classic oder komplett neuer Content von Anfang an nicht in Betracht gezogen wurden. Wenn man ein Element am Spiel ändert, dann ist es nicht mehr die klassische Spielerfahrung. Wenn Spieler in der Zukunft aber trotzdem neuen Content möchten, dann könnten die Entwickler zumindest darüber nachdenken.

 

 

 

(via)

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