Hearthstone: Ben Brode über das Design des Pechschwingenhorts

Hearthstone: Ben Brode über das Design des Pechschwingenhorts
Hearthstone: Ben Brode über das Design des Pechschwingenhorts
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Die Mitarbeiter der Seite “polygon.com” hatten vor Kurzem die Chance dazu, sich ein wenig mit Hearthstones Senior Game Designer Ben Brode über den Abenteuermodus rund um den Schwarzfels zu unterhalten. Im Mittelpunkt dieses Gesprächs standen dabei hauptsächlich die Bosskämpfe aus dem Pechschwingenhort als vierten Flügel dieses Berges und die Absichten der Entwickler beim Design dieses Abschnitts vom Schwarzfels. Dabei hat Ben Brode recht gut erklärt, wie sie einen Bosskampf aus WoW in Hearthstone implementieren und was für Gedanken in die Ausarbeitung der einzelnen Mechaniken fließen. Folgender Artikel beinhaltet nun eine Zusammenfassung der Erklärungen von Ben Brode.

 

(Das komplette Interview findet ihr hier.)

 

Zusammenfassung:

  • Eigentlich sollte das Abenteuer sich nur um den geschmolzenen Kern drehen, aber dort gab es leider nicht genug Bosse für ein komplettes Abenteuer. Aus diesem Grund hat man sich dann für den Schwarzfels als Umgebung dieses Raids entschieden und eine Art “Best Of” der verschiedenen Encounter ausgewählt.
  • Der erste Schritt der Entwicklung lief darauf hinaus, dass die Entwickler die jeweiligen Dungeons in WoW besuchen.
    • Dabei hat man sich darauf konzentriert die erinnerungswürdigsten Momente der Dungeons zu entdecken.
    • Die Grafiker haben bei ihrem Besuch in den verschiedenen Instanzen eine Reihe von Screenshots gemacht.
  • Der Kampf gegen Feuerkralle war am schwersten zu erstellen.
    • Die erste Version des Kampfes ersetzte die Heldenfähigkeit des Helden mit einer neuen Mechanik, die es dem Spieler erlaubte Feuerkralle zu kontrollieren und dann als dieser Boss zu gewinnen.
    • Eine andere Variante sorgte dafür, dass Spieler gleichzeitig den Boss und sich selbst spielten.
  • Einen Kampf kann man auf zwei Arten erschaffen:
    • Top-down Design: Das Design direkt aus WoW zu kopieren.
    • Bottom-up Design: Einen Kampf komplett neu erschaffen, wenn der Boss aus WoW nicht interessant ist (Drakkisath).
    • Die beste Variante ist ein “Top-down Design”, welches sich wie “Bottom-up Design” anfühlt.
  • Als Spieler fühlte man sich im Kampf gegen Vaelastrasz sehr mächtig und dieses Gefühl sollte man auch bei der Begegnung in Hearthstone haben. Anstelle von Energie und Mana basiert es in Hearthstone dann aber auf den Handkarten.
  • Die Entwickler wollten einen Kampf erschaffen, der etwas mit Karten zu tun hatte, die sich in der Hand des Spielers auslösten. Dies lief dann auf Chromaggus hinaus.
    • Das Team überwacht das Feedback für Chromaggus aktuell sehr genug, um für ähnliche Kämpfe in der Zukunft vorbereitet zu sein.
    • Eine Version von Chromaggus sorgte dafür, dass der Spieler durch die Handkarten stärker in seinen Möglichkeiten eingeschränkt wurde.
    • Eine andere Variante des Kampfes gab dem Spieler die Heldenfähigkeit “Mutation (1 zufällige Handkarte abwerfen).
  • Der Kampf gegen Nefarian ist recht interessant, da viele Spieler bereits bei der Wahl der Klasse für ihr Deck darauf achten, welche Klasse dem Boss die stärksten Zauber zur Verfügung stellen könnte.
  • Auch wenn die Kämpfe aus Hearthstone sich an WoW orientieren sollen, so müssen Bosse nicht zwangsweisezu 100% mit der Lore übereinstimmen.

 

 

 

(via)

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