Hearthstone: Legion: Ein Q&A mit Ben Brode und Dean Ayala

Hearthstone: Legion: Ein Q&A mit Ben Brode und Dean Ayala
Hearthstone: Legion: Ein Q&A mit Ben Brode und Dean Ayala
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Wie bereits am vergangenen Dienstag durch einen Blogeintrag auf der Communityseite von Hearthstone angekündigt wurde, haben die Entwickler im Laufe des heutigen Abends nun endlich ihre erste Live-Fragerunde zu dieses Kartenspiels auf Twitch veranstaltet. Während dieser Sendung beantworteten Game Director Ben Brode und Game Designer Dean Ayala dann eine Vielzahl von Fragen aus der Community dieses Titels, die sich beispielsweise mit möglichen Anpassungen an der Arena, den Problemen mit der Rangliste, dem aktuellen Meta oder dem Einstieg für neue Spieler beschäftigten. Folgend findet ihr neben dem Mitschnitt dieses Q&As auch noch eine übersetzte Zusammenfassung der interessantesten Antworten dieser beiden Mitarbeiter von Blizzard Entertainment.

 

Live-Video von auf www.twitch.tv anzeigen

 

 

Die Zusammenfassung:

  • Ben Brode ist der Meinung, dass ein Videoformat die Kommunikation zwischen Spielern und Entwicklern fördert und sie mehr Inhalte in dieser Richtung veröffentlichten sollten.
  • Neue Spieler:
    • Die meisten neuen Spieler starten mit Partien gegen die KI und machen dann bei ungewerteten Partien weiter. Nur einige wenige Spieler starten sofort im gewerteten Modus.
    • Die Entwickler haben im Laufe der Zeit mehrere Anpassungen am Matchmaking durchgeführt, die neue Spieler besser in Hearthstone einführen sollen.
  • Die Rangliste:
    • Das aktuelle System der Rangliste ist recht simpel aufgebaut und verwendet abgesehen von dem legendären Rang keine im Hintergrund laufenden Berechnungen.
    • Mit den monatlichen Resets ist die Rangliste aktuell allerdings ein wenig zu “grindy”.
    • Ein Monat pro Saison ist eine gute Länge.
    • Eine vorrübergehende Lösung könnte darauf hinauslaufen, dass Spieler am Ende einer Saison mehr Bonussterne erhalten.
    • Spieler von Rang 20 wegzubewegen sollte sich positiv auf die Spielerfahrung von neuen Spielern auswirken.
    • Nicht jeder Spieler von Hearthstone sollte sich auf dem legendären Rang befinden, weil dadurch der Wert der Rangliste verloren geht. Anpassungen an der Rangliste sollten die Anzahl der Spieler auf dem legendären Rang nicht zu stark erhöhen.
    • Siegesserien hören bei Rang 5 auf, weil die Entwickler sicherstellen wollten, dass Spieler sich diese Platzierung auf eine faire Weise durch ihr eigenes Können verdienen. Diese Begrenzung könnte in der Zukunft allerdings entfernt werden.
    • Am nächsten Mittwoch trifft sich das für Hearthstone verantwortliche Team, um mögliche Anpassungen an der Rangliste zu besprechen.
  • Die Arena:
    • Die Entwickler überlegen aktuell, ob die Arena das Standardformat verwenden sollte. Solch eine Änderung würde neue Sets wichtiger für diesen Spielmodus machen.
    • Die Entwickler möchten die Anzahl der gewöhnlichen und “nutzlosen” Karten in der Arena gerne verringern.
    • Im Februar wird es für jede Region eine Top 100 Rangliste der besten Spieler aus der Arena geben. Spieler müssen mindestens 30 Runs in der Arena abgeschlossen haben, um in dieser Liste aufzutauchen. Die Liste soll dann nach der durchschnittlichen Anzahl der Siege pro Run sortiert sein.
    • Die Arena sollte sich nicht genauso wie der normale Spielmodus anfühlen.
    • Die Entwickler haben bereits die Vorbereitungen für getroffen, um eine Reihe von Änderungen an der Arena durchzuführen. Im Moment warten sie im Grunde nur noch auf den perfekten Zeitpunkt zum Veröffentlichen dieser Anpassungen.
  • Das Wildeformat:
    • Im Standardformat problematische Karten aus dem klassischen Set könnten in der Zukunft in das Wildeformat bewegt werden. Auf diese Weise könnten die Entwickler das Nerfen dieser Karten vermeiden.
    • Die Entwickler gehen davon aus, dass das Wildeformat nach der in einigen Monaten anstehenden Rotation von Sets wesentlich beliebter wird.
    • Das Standardformat ist aktuell ungefähr doppelt so beliebt wie das Wildeformat.
    • Ben Brode möchte gerne mehr Events im Wildenformat sehen.
  • Piraten:
    • Auch wenn der Piraten-Krieger zu Beginn der Erweiterung “Die Straßen von Gadgetzan” ca. 30% des Metas ausmachte, so hat sich diese Zahl mittlerweile deutlich verringert.
    • Trotzdem gibt es den Ansichten der Entwickler zufolge aktuell noch immer zu viele Piraten-Decks in Hearthstone. Sollte sich diese Situation in den kommenden Monaten nicht verändern, dann werden die Entwickler vermutlich Anpassungen an einigen Karten durchführen.
    • Auch wenn die Piraten im Moment ein wenig zu stark sind, so finden die Entwickler es aber dennoch gut, dass Patches the Pirate in so vielen Decks gespielt wird.
  • Meta:
    • Den Daten der Entwickler zufolge befinden sich viele im Meta gespielte Decks aktuell bei Siegraten von ca. 50%.
    • Der Unterschied zwischen der Siegrate des Top Decks und des elftplatzierten Decks beträgt weniger als 3%.
    • Jäger und Paladine sollten wieder mehr gespielt werden, wenn das Meta sich ein wenig verlangsamt hat.
    • Wie “Gesundheit” das Meta von Hearthstone ist, basiert sowohl auf den gesammelten Daten als auch auf den Gefühlen der Community.
    • Siegraten von mehr als 55% sind ein Zeichen dafür, dass ein Deck zu stark ist. Das Gleiche gilt für Decks, die von 25% bis 30% (oder mehr) aller Spieler verwendet werden.
    • Undertaker wurde in mehr als 40% aller Partien verwendet, weshalb er damals generfed wurde.
    • Die Entwickler mögen es, wenn Spieler selbst herausfinden, wie sie gegen bestimmte Decks wie beispielsweise Piraten-Krieger vorgehen müssen.
  • Allgemein:
    • Es ist wichtig, eine Vielzahl von unterschiedlichen Decks in dem Top-Tier der besten Spieler zu haben.
    • Es ist vollkommen in Ordnung, dass einige Karten einfach nur Spaß machen und sich nicht für kompetitive Partien eignen.
    • Die Entwickler möchten gerne mehr Karten wie Kun the Forgotten King in Hearthstone implementieren. Solche Karten erfordern allerdings immer sehr umfangreiche Testphase, die sicherzustellen sollen, dass Spieler die Effekte dieser Karten nicht auf unbeabsichtigte Weisen ausnutzen können.
    • Es wäre möglich, dass in der Zukunft erscheinende Sets für das Standardformat einige Reprints von älteren Karten aus dem Wildenformat beinhalten werden. Allerdings machen solche Reprints laut Ben Brode nur dann Sinn, wenn die Karten aus wirklich in das Set passend und neue Kombinationen ermöglichen, die den Spielern in der Vergangenheit nicht zur Verfügung standen.
    • Die Rekruten der silbernen Hand, verschiedene Buffs und Heilungen stellen die Identität der Paladine dar. Die Entwickler arbeiten an neuen Synergien für Buffs und die Heilungen sollten wieder wichtiger werden, wenn Reno durch die Rotation aussortiert wird.
  • Team 5:
    • Die Größe von Team 5 hat sich seit dem Launch von Hearthstone in jedem Jahr beinahe verdoppelt.
    • Ben Brode verbringt als neuer Game Director viel Zeit in Gesprächen mit anderen Mitarbeitern.
    • Dean verbringt seine Zeit als Game Designer hauptsächlich mit dem Testen des Spiels.

 

 

(via)

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