Blizzard: Chris Metzen äußerte sich zu seinem Ausstieg

Blizzard: Chris Metzen äußerte sich zu seinem Ausstieg
Blizzard: Chris Metzen äußerte sich zu seinem Ausstieg
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Bereits im vergangenen September überraschte Chris Metzen die Spielerschaft von Blizzard Entertainment damit, dass er sich nun offiziell in Rente befindet und in der Zukunft weder für Blizzard Entertainment noch für ein anderes Entwicklerstudio tätig sein wird. Passend dazu hatte Scott Johnson von dem Podcast “The Instance” vor Kurzem nun während einer seiner Sendungen die Chance dazu, sich während eines Interviews ein wenig mit Chris Metzen über seine Trennung von diesem Entwicklerstudio und seine Pläne für die Zukunft zu unterhalten. Auch wenn das gesamte Gespräch dabei sehr interessant ist, so stellten die erstmalig auf den ehemaligen Entwickler genannten Gründe für seinen Ausstieg bei Blizzard Entertainment auf jeden Fall den bewegendsten Moment dieser Aufzeichnung dar.

In seinem Interview mit Scott Johnson erklärte Chis Metzen nämlich recht ausführlich, dass seine Entscheidung in dieser Sache trotz seines ursprünglichen Blueposts nicht nur vollständig auf der Geburt seiner Tochter basiert, sondern auch noch mit einer Reihe von persönlichen Problemen zu tun hatte. Den Aussagen des ehemaligen Entwicklers zufolge führten die langen Jahre als Mitarbeiter von Blizzard Entertainment, die Probleme mit Titan, die Entwicklung von Overwatch und der Stress dieser extrem zeitverschlingenden Arbeit zu einer Art von Burnout-Syndrom und sehr viel Ballast, den er dauerhaft mit sich durch den Alltag schleppen musste. Das Ganze zeigte sich kurz vor seiner Rente dann auch regelmäßig in Panikattacken, weshalb ihm nach einiger Zeit klar wurde, dass er an seine eigene Gesundheit denken muss und nicht mehr wie gewohnt weitermachen kann.

Wer sich dieses Interview und die Erklärungen von Chris Metzen nun gerne selbst anhören möchte, der findet diese Aufnahme weiter unten im Artikel.

 

Chis Metzen: “Leaving Blizzard was an incredibly difficult thing. I’d been there since, essentially, I was a kid. I think I was 19 when I got hired and it was my whole life, it was my identity. And it was in many ways, all-consuming. It was just incredible, but there can be a cost sometimes to running that hard.”

“I think during those years I burned out really hard. I think in my heart, I needed a change in my life. I wanted to slow down, I wanted to just not carry the weight of it all. But when you’ve been at a company like Blizzard for as long as I have, I think about Shawshank Redemption: I’m an institutional man now. I’m a Blizzard guy, through and through. I love that place. I love the people. It made me feel schizophrenic.”

“I started having panic attacks left and right and just non-stop anxiety. Before I finally retired, I think I had been having panic attacks all the time, but I didn’t know what they were. Kat and I would go on dates to go to a movie and almost all the time, I would start panicking in the middle of a movie. I had no idea what was going on.”

 

 

 

 

(via)

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