WoW: Ein Interview mit Chris Robinson und John Hight

WoW: Ein Interview mit Chris Robinson und John Hight
WoW: Ein Interview mit Chris Robinson und John Hight
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Auf der am vergangenen Wochenende in Anaheim veranstalteten Blizzcon 2016 konnten sich die Mitarbeiter der Internetseite „wowhead.com“ im Laufe eines kurzen Interviews ein wenig mit Art Director Chris Robinson und Production Director John Hight über die auf dieser Spielemesse vorgestellten Neuerungen für World of Warcraft und die Zukunft dieses Titels unterhalten. Während John Hight dann eher Fragen zu der Produktion des Spiels und den Funktionsweisen der neuen Inhalte beantwortete, so redete Chris Robinson dann hauptsächlich über den künstlerischen Aspekt der Entwicklung und die in WoW verwendeten Modelle. Folgend findet ihr nun eine übersetzte Zusammenfassung der interessanten Aussagen aus diesem Interview.

 

 

Zusammenfassung des Interviews:

  • In der Zukunft werden wir mehr kleine Patches wie beispielsweise Patch 7.1.5 und mehr mittelgroße Patches wie beispielsweise Patch 7.1 sehen. Die Entwickler möchten keinen Content mehr für wirklich große Patches aufheben.
  • Das Team ist zufrieden mit den Verbesserungen, die sie in Legion an den Dungeons durchgeführt haben. Es wird in kommenden Updates auf jeden Fall weitere Dungeons geben.
  • Das Grab von Sargeras ist wieder einmal ein etwas umfangreicher Raid mit vielen Bossen.
  • Patch 7.2 ist nicht der letzte Patch für Legion.
  • Ob das Grab von Sargeras der letzte Raid von Legion ist, wurde noch nicht verraten.
  • Die Entwickler arbeiten aktuell an neuen Animationen für magische Klassen. Im Moment steht aber noch nicht fest, wann diese neue Animationen erscheinen sollen.
  • Die neuen Animationen sollen jeweils auf der Fantasy hinter den einzelnen Klassen des Spiels basieren. Beispielsweise werden Elementar-Schamanen ihre Zauber direkt aus der Erde ziehen.
  • Mit Patch 7.2 möchten die Entwickler den magischen Aspekt der Legion etwas verstärken und weniger Fokus auf die bisher in Legion häufig gezeigten Kriegsmaschinen legen.
  • Dass die Designer in Legion keine Waffen für die Levelphase, die Instanzen oder anderen Content entwickeln mussten, erlaubte es ihnen, sehr viel Zeit in die Modelle der Artefakte zu investieren.
  • Aktuell wird an keinem Artefaktskin gearbeitet, der die Mondkingestalt verändert.
  • Das Klassenreittier für die Schurken stellte eine Herausforderung dar. Ursprünglich verwendete dieses Mount viele Aspekte der bereits im Spiel vorhandenen Rabenreittiere. Da die Entwickler allerdings vermeiden wollten, dass sich dieses Reittier wie ein Reskin anfühlt, erhielt dieser Rabe im Verlauf der Zeit eine Reihe von eigenen Elementen.
  • Die Entwickler wollten sichergehen, dass die an den neuen Klassenreittieren arbeitenden Künstler eine enge Verbindung zu diesem Projekt besitzen. Aus diesem Grund arbeiteten die Designer immer an den Mounts für die Klassen, die sie selbst in WoW spielen.
  • Die Klassenreittiere besitzen alle verschiedene Tints und können ihre Farbe ändern. Beispielsweise besitzt solch ein Mount für jede Spezialisierung eine andere Farbe.
  • Die Modelle der Goblins und Worgen sollen auf jeden Fall überarbeitet werden. Allerdings gibt es aktuell noch keinen Termin dafür.
  • Auch wenn Goblins und Worgen ursprünglich einmal als Standard für neue Modelle fungieren sollten, so hinken diese Völker mittlerweile einer Reihe von anderen Rassen des Spiels hinterher.
  • Es soll neue Frisuren geben und die Entwickler möchten diese Inhalte auf eine wirklich coole Art in das Spiel einbauen.
  • Mit Patch 7.1 wurde die Droprate von legendären Gegenständen ein wenig angehoben.
  • Das gezielte Suchen nach bestimmten Legendaries könnte irgendwann kommen. Allerdings mögen die Entwickler es aktuell noch immer, wenn Spieler eine Geschichte darüber erzählen können, wo sie ihren legendären Gegenstand erhalten haben.
  • Nicht jeder „Micro Holiday“ wird Belohnungen besitzen.
  • Die „Micro Holidays“ sind eine amüsante Beschäftigung für die Entwickler. Allerdings möchten sie nicht zu viel Zeit in diese Feiertage investieren.
  • Weltbosse und Dungeons werden im Laufe der Erweiterung hochskaliert, sodass sie auch in kommenden Patches noch immer relevant sind.
  • Die Entwickler haben eine Sammlung von unbenutzten Haustieren, die irgendwann einmal in WoW auftauchen könnten.
  • Dass bestimmte Gürtel die Wappenröcke von Spielern abschneiden, ist ein Bug. Möglicherweise bauen sie „halbe Wappenröcke“ als neue Funktion in den Kleiderschrank ein.
  • Einige Gegenstände von Feiertagen sind nicht für die Transmogrifikation verfügbar, weil es die Events ein wenig ihrer Besonderheit beraubt.
  • Kommende Patches werden neue Rezepte für die Berufe mit sich bringen.
  • Das an World of Warcraft arbeitende Team bespricht sich oft mit den für andere Titel verantwortlichen Teams. Dadurch kann man bestimmte Inhalte und Neuerungen besser absprechen.
  • Das Karazhan sowohl in Hearthstone als auch in WoW aufgetaucht ist, war allerdings ein Zufall.
  • Die Entwickler von WoW und Heroes of the Storm arbeiteten gemeinsam an Varian als neuen Helden für diesen Team Brawler.
  • Die Entwickler sehen es nicht als problematisch an, wenn Gadgetzan in WoW und Hearthstone unterschiedlich dargestellt wird.

 

 

 

Das Interview als Video:

 

 

(via)

1 Comment

  1. „Die Entwickler sehen es nicht als problematisch an, wenn Gadgetzan in WoW und Hearthstone unterschiedlich dargestellt wird.“

    Schade, hatte gehofft dass sie das in wow nachziehen, wär schon cool gewesen.

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