WoW: Ein kurzes Interview mit Rob Pardo

WoW: Ein kurzes Interview mit Rob Pardo
WoW: Ein kurzes Interview mit Rob Pardo
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Die Mitarbeiter der Seite “gamesindustry.bizhatten auf der vor einigen Wochen in Boston veranstalteten “Unite 2015 Konferenz” die Chance dazu, sich ein wenig mit Blizzards ehemaligen Vizepräsidenten im Bereich Game-Design “Rob Pardo” zu unterhalten. Auch wenn Pardo mittlerweile nun nicht mehr für Blizzard Entertainment arbeitet und sich bereits im letzten Jahr von dieser Firma trennte, so drehte sich dieses Interview doch trotzdem noch immer teilweise um dieses Studio und World of Warcraft. Dabei erklärte Rob Pardo dann in mehreren Sätzen, wie er WoW im Laufe der Jahre wahrgenommen hat und wie die Entwicklung dieses Titels ablief.

 

(Das komplette Interview findet ihr hier.)

 

Die Zusammenfassung von Pardos Aussagen:

  • Es ist wichtig, dass ein Spiel eine Reihe von schwierigen und frustrierenden Herausforderungen beinhaltet, die einiges an Arbeit und Zeit erfordern. Für Spieler fühlt es sich nämlich wie ein großer Erfolg an, wenn sie solch einen Punkt im Spiel überwinden.
  • Um WoW einsteigerfreundlicher, verständlicher und intuitiver zu gestalten, wurden im Laufe der Zeit viele “raue Kanten” dieses Titels geglättet.
  • Leider machten viele dieser “rauen Kanten” zumindest teilweise aber auch den Reiz dieses MMORPG aus, da Spieler dieser Art nicht unbedingt einfach sein sollen.
  • Game Design basiert im Grunde nur auf Kompromissen. Man kann leider kein Spiel erschaffen, welches alle Spieler zu 100% zufriedenstellt.
  • Das ursprüngliche Design für World of Warcraft basierte darauf, dieses Spiel möglichst attraktiv für die Spieler zu gestalten, die bereits Fans von Blizzard sind.
  • Die Entwickler haben in der Vergangenheit oft darüber diskutiert, wie viel Story, Content und Encounter sie in die Dungeons von World of Warcraft einbauen möchten. Schließlich gab es bereits früher viele Spieler, die lieber alleine unterwegs waren und keine Gruppen mochten.
  • Die Entwickler haben absichtlich keine Dungeons für einzelne Spieler in WoW eingebaut, da solch ein Modus dazu führen könnte, dass Gruppenspieler wenig Spaß an den normalen Instanzen haben.
  • Mit Hearthstone wollten die Entwickler ausprobieren, ob sie auch mit einem kleinen Team ein wirkliches gutes Spiel machen können, welches die normale Qualität der Titel von Blizzard besitzt. Dieses Experiment war ein voller Erfolg.
  • Rob Pardo befindet sich mittlerweile näher am Ende seiner Arbeitspause als am Anfang.

 

 

(via)

 

 

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